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DSM Endstände

Deutscher Schulschach Mannschaftswettbewerb 2012

Schon fast traditionell richtete die Schachjugend Herborn 1998 e.V. auch in diesem Jahr zwei Deutsche Schulschachmeisterschaften aus. Vom 4-7. Mai 2012 spielten in der Bad Homburger Jugendherberge die jeweils 18 besten Teams aus Deutschland in den Wettkampfgruppen II (Jahrgang 1995 und jünger) und III (Jahrgang 1997 und jünger) ihre Deutschen Meister aus. Die Schirmherrschaft hatte wie schon in den vergangenen Jahren die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler übernommen.

Die moderne Jugendherberge bot erneut optimale Voraussetzungen für eine vorbildliche Meisterschaft. Alles andere als vorbildlich war leider das Wetter, das die Freizeitgestaltung doch reichlich nass gestaltete.

Die Ausrichterfreiplätze belegte in der WK II das Wilhelm von Oranien Gymnasium Dillenburg und in der WK III die Kurt Schumacher Schule Karben.

 

Die Leitung der Veranstaltung hatte der Hessische Landesschulschachreferent und erste Vorsitzende der Schachjugend Herborn Simon Martin Claus. Komplettiert wurde das Organisationsteam des Ausrichters durch Daniel Claus, Wolfgang Stowasser, Tobias Blaschke, Julian Rehr, Kenan Sancar, Felix Hartert, Justus Kempfer und Florian Hahn.

Gespielt wurden jeweils 7 Runden nach Schweizer System mit 1 Stunde Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Für die Spieler bestand Notationspflicht bis 5 Minuten vor Plättchenfall. Es galten die FIDE-Schnellschachregeln.

Alle Teilnehmer und Betreuer erhielten am Ende neben einer Urkunde einen kleinen Pokal als Erinnerungsgeschenk. Weitere Pokale gab es jeweils für die Brettbesten und für jeden Spieler der fünf erstplatzierten Mannschaften.

Richtig spannend bis zur letzten Minute der 7. Runde war es in der WK II. Hier hatten vor der letzten Runde noch 4 Mannschaften die Möglichkeit Deutscher Meister zu werden. Die Nase vorn hatte am Ende mit einem halben Brettpunkt Vorsprung das Albert Einstein Gymnasium Neubrandenburg aus Mecklenburg Vorpommern. Deutscher Vizemeister wurde das Georg Cantor Gymnasium Halle vor den Hessenmeistern des Heinrich von Gagern Gymnasiums Frankfurt. Für die neuen Deutschen Meister aus Neubrandenburg waren am Brett: Eric Stövesand, Peter Stövesand, Georg Lansky und Duong Dao Xuan. Betreut wurde die Mannschaft von Herrn Armin Waschk.

Die Ausrichtermannschaft des Wilhelm-von-Oranien Gymnasiums Dillenburg belegte am Ende den 17. Platz. Für Dillenburg spielten Christian Juschin, Justus Kempfer, Lukas Gail und Julius Mittendorf. Bester Einzelspieler der von Simon Martin Claus betreuten Mannschaft war Christian Juschin am Spitzenbrett, welcher 3 von 7 möglichen Punkten holte.

In der Wettkampfgruppe 3 konnte der Deutsche Meistertitel bereits am Vorabend der letzten Runde vom Georg Cantor Gymnasium Halle gefeiert werden. Alle 6 Runden hatte die Mannschaft gewonnen und lag uneinholbar auf Platz 1. Umso knapper ging es auf den folgenden Plätzen zu. Die Plätze 2 bis 6 im Endstand trennten lediglich 2 Brettpunkte voneinander! Deutscher Vizemeister wurde schließlich der Deutsche Meister der WK IV vom letzten Jahr, das Auguste Viktoria Gymnasium Trier. Den 3. Platz belegte die Mannschaft aus Bayern vom Friedrich Dessauer Gymnasium Aschaffenburg. Für den Deutschen Meister aus Halle gingen an die Bretter: Felix Knopf, Dustin Hoffmann, Nicolas Niegsch, Karl-Simon Altstadt und Quang Anh Le Hong. Betreut wurde die Mannschaft von Familie Knopf.

Insgesamt war die Meisterschaft mit vielen Deutschen Meistern und weiteren namenhaften Spielern hervorragend besetzt. Die Partien waren stets auf hohem spielerischem Niveau, gekämpft wurde immer bis zur letzten Minute. Dass es auch stets fair war zeigt die Tatsache, des es keinen einzigen Protestfall gab.

Die Spiele fanden im großen Plenum der Jugendherberge bei besten Bedingungen statt.

Allen Teilnehmern stand während der Runden kostenlos Wasser und Bonbons zur Verfügung.

Für alle Ersatzspieler gab es ein Ersatzspielerturnier, bei dem auch mit voller Motivation gekämpft wurde. Zusätzlich gab es auch ein Betreuerturnier, an dem sich 8 Betreuer beteiligten und 5 Runden mit 30 min Bedenkzeit spielten.

Sehr gefragt war auch das Turnierbüro, wo die Teilnehmer unter anderen eine Vielzahl von Spielen ausleihen konnten.

Neben den Spielen hatten die Teilnehmer und Betreuer umfangreiche Freizeitmöglichkeiten in Bad Homburg und Umgebung. Der Ausrichter bot am Samstag den Besuch des Seedammbades, sowie eine Runde Minigolf im Kurpark an. Am Sonntag stand die Besichtigung der Saalburg, einem ehemaligen römischen Kastell, auf dem Programm. Alternativ konnten die Teilnehmer erneut ins Seedammbad gehen. Alle Freizeitangebote und Ausflüge waren für alle Teilnehmer und Betreuer ohne zusätzliche Kosten verbunden und wurden daher sehr zahlreich wahrgenommen.

Die Spieler und Betreuer lobten die vorbildliche Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Die Jugendherberge, bildete auch wegen der vielen Serviceleistungen, den Freizeitmöglichkeiten und dem guten Essen einen hervorragenden Rahmen für die Ausrichtung dieser Deutschen Meisterschaft.

Ein weiterer Höhepunkt war das Grillen am Sonntagabend, bei dem alle Teilnehmer und Betreuer leckere Steaks und Würstchen mit verschiedenen Salaten genießen konnten.

Bei der Siegerehrung gab es für die jeweils ersten 5 Mannschaften riesige Pokale für die Schule und für jeden einzelnen Spieler und Betreuer. Alle weiteren Teilnehmer und Betreuer erhielten einen schönen Erinnerungspokal. Eine solche Pokallandschaft sucht seinesgleichen.

Vorbildlich war auch die Internetberichterstattung der Meisterschaft unter www.schachjugend-herborn.de und auf der eigenen Facebookseite http://www.facebook.com/groups/447395098610511/. Auf der Homepage sind auch noch viele weitere Berichte, Tabellen, Bilder und Informationen zu finden.

Diese Deutsche Meisterschaft verlief ohne Probleme und stets harmonisch.

Zur Siegerehrung konnten wir aus dem Hessischen Kultusministerium den Abteilungsleiter Herrn Meyer-Scholten begrüßen, welcher die Schirmherrin der Veranstaltung, Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler vertrat. Im Rahmen eines Abschlussvideos konnten die Teilnehmer mit Bildern und Videos zunächst die letzten 4 Tage Revue passieren lassen. Nach einem Grußwort und einigen Sätzen zum Schach an Schulen übergaben Herr Meyer-Scholten und Simon Claus allen Teilnehmern und Betreuern ihre Pokale und Urkunden. Dies war ein mehr als würdiger Abschluss einer gelungenen Deutschen Schulschach Meisterschaft 2012.

Simon Martin Claus, Landesschulschachreferent Hessen und 1.Vorsitzender der Schachjugend Herborn 1998 e.V.

Wettkampfgruppe II in Bad Homburg

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ Land G S R V Man.Pkt. Brt.P Buchh
1. 4. Albert Einst. G. Neubrandenburg 1781 MVP 7 4 3 0 11 – 3 17.0 58.0
2. 1. Georg Cantor Gyn. Halle 1867 SAA 7 4 3 0 11 – 3 16.5 56.0
3. 7. Heinrich von Gagern Gyn. Frank 1663 HES 7 4 2 1 10 – 4 20.0 55.0
4. 2. Gyn. Theodorianum Paderborn 1811 NRW 7 3 4 0 10 – 4 16.0 62.0
5. 8. Johannes Kepler Gyn. Chemnitz 1649 SAC 7 3 3 1 9 – 5 17.0 50.0
6. 9. Hans Leinberger Gyn. Landshut 1638 BAY 7 4 0 3 8 – 6 18.5 37.0
7. 3. Athenaeum Stade 1799 NDS 7 4 0 3 8 – 6 16.0 61.0
8. 12. Herder Gyn. Berlin 1589 BER 7 4 0 3 8 – 6 14.5 57.0
9. 15. Paul Fahlisch Gyn. Lübbenau 1345 BRA 7 4 0 3 8 – 6 14.0 32.0
10. 5. Pamina Schulzentrum Herxheim 1677 RLP 7 3 1 3 7 – 7 15.0 58.0
11. 6. Carl-Zeiss Gyn. Jena 1676 THU 7 2 2 3 6 – 8 15.0 60.0
12. 11. Matthias Claudius Gyn. Hamburg 1621 HH 7 3 0 4 6 – 8 15.0 42.0
13. 13. Städt. Gyn. Bad Segeberg 1523 SWH 7 3 0 4 6 – 8 14.0 37.0
14. 10. Freihof Gyn. Göppingen 1635 WÜR 7 3 0 4 6 – 8 13.5 60.0
15. 14. Schiller Gyn. Offenburg 1349 BAD 7 3 0 4 6 – 8 13.0 37.0
16. 16. Warndtgyn. Völklingen 1227 SAR 7 2 0 5 4 – 10 8.0 39.0
17. 17. Wilhelm von Oranien Dillenburg 1144 HES 7 1 0 6 2 – 12 6.5 41.0
18. 18. Gyn. Vegesack 896 HB 7 0 0 7 0 – 14 2.5 40.0

D

eutscher Schulschach Mannschaftswettbewerb 2012

Wettkampfgruppe III vom 4-7.05.2012 in Bad Homburg

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ Land G S R V Man.Pkt. Brt.P Buchh
1. 3. Georg Cantor Gyn. Halle 1730 SAA 7 6 1 0 13 – 1 19.0 57.0
2. 4. Auguste Viktoria Gyn. Trier 1673 RLP 7 4 1 2 9 – 5 17.5 54.0
3. 9. Friedrich Dessauer Aschaffenbu 1488 BAY 7 4 1 2 9 – 5 16.5 47.0
4. 1. Käthe Kollwitz Gyn. Berlin 1763 BER 7 4 1 2 9 – 5 15.5 63.0
5. 5. Gyn. Ursulaschule Osnabrück 1618 NDS 7 4 1 2 9 – 5 15.5 59.0
6. 7. G. an der Hamburger Straße Bre 1572 HB 7 3 3 1 9 – 5 15.5 56.0
7. 6. Gyn, Möckmühl 1595 WÜR 7 4 0 3 8 – 6 16.0 58.0
8. 2. Gyn. Grootmoor Hamburg 1742 HH 7 3 2 2 8 – 6 15.5 56.0
9. 11. Gyn. Kronshagen 1408 SWH 7 2 3 2 7 – 7 15.5 55.0
10. 10. Hermann von Helmholtz G. Potsd 1413 BRA 7 3 1 3 7 – 7 15.5 43.0
11. 16. GS Obersberg Bad Hersfeld 1171 HES 7 3 1 3 7 – 7 12.5 34.0
12. 15. Gerhart Hauptmann Gyn. Wismar 1218 MVP 7 3 1 3 7 – 7 12.0 38.0
13. 12. Holzland Gyn. Hermsdorf 1335 THU 7 3 0 4 6 – 8 14.5 46.0
14. 14. Ludwig Wilhelm Gyn. Rastatt 1222 BAD 7 3 0 4 6 – 8 14.0 38.0
15. 8. Gyn. Schloss Neuhaus Paderborn 1504 NRW 7 2 2 3 6 – 8 13.5 52.0
16. 13. Martin Anderson Nexö G. Dresde 1223 SAC 7 2 0 5 4 – 10 12.0 46.0
17. 17. Warndtgyn. Völklingen 932 SAR 7 1 0 6 2 – 12 8.5 36.0
18. 18. Kurt Schumacher Schule Karben 788 HES 7 0 0 7 0 – 14 3.0 44.0

Wettkampfgruppe III in Bad Homburg

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ Land G S R V Man.Pkt. Brt.P Buchh
1. 3. Georg Cantor Gyn. Halle 1730 SAA 7 6 1 0 13 – 1 19.0 57.0
2. 4. Auguste Viktoria Gyn. Trier 1673 RLP 7 4 1 2 9 – 5 17.5 54.0
3. 9. Friedrich Dessauer Aschaffenbu 1488 BAY 7 4 1 2 9 – 5 16.5 47.0
4. 1. Käthe Kollwitz Gyn. Berlin 1763 BER 7 4 1 2 9 – 5 15.5 63.0
5. 5. Gyn. Ursulaschule Osnabrück 1618 NDS 7 4 1 2 9 – 5 15.5 59.0
6. 7. G. an der Hamburger Straße Bre 1572 HB 7 3 3 1 9 – 5 15.5 56.0
7. 6. Gyn, Möckmühl 1595 WÜR 7 4 0 3 8 – 6 16.0 58.0
8. 2. Gyn. Grootmoor Hamburg 1742 HH 7 3 2 2 8 – 6 15.5 56.0
9. 11. Gyn. Kronshagen 1408 SWH 7 2 3 2 7 – 7 15.5 55.0
10. 10. Hermann von Helmholtz G. Potsd 1413 BRA 7 3 1 3 7 – 7 15.5 43.0
11. 16. GS Obersberg Bad Hersfeld 1171 HES 7 3 1 3 7 – 7 12.5 34.0
12. 15. Gerhart Hauptmann Gyn. Wismar 1218 MVP 7 3 1 3 7 – 7 12.0 38.0
13. 12. Holzland Gyn. Hermsdorf 1335 THU 7 3 0 4 6 – 8 14.5 46.0
14. 14. Ludwig Wilhelm Gyn. Rastatt 1222 BAD 7 3 0 4 6 – 8 14.0 38.0
15. 8. Gyn. Schloss Neuhaus Paderborn 1504 NRW 7 2 2 3 6 – 8 13.5 52.0
16. 13. Martin Anderson Nexö G. Dresde 1223 SAC 7 2 0 5 4 – 10 12.0 46.0
17. 17. Warndtgyn. Völklingen 932 SAR 7 1 0 6 2 – 12 8.5 36.0
18. 18. Kurt Schumacher Schule Karben 788 HES 7 0 0 7 0 – 14 3.0 44.0

Wettkampfgruppe IV in Lingen

Martin – Andersen – Nexö – Gymnasium

souverän Deutscher Meister in der Wettkampfgruppe IV

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Mit 14 -0 Mannschaftspunkten und 19 Brettpunkten ist das Martin – Andersen – Nexö – Gymnasium aus Dresden mit den Schülern Theo Gungl, Robert Scholz, Selina Moses, Jannis Alekhanov und Richard Schade sowie dem Betreuer Stefan Glasewald souverän neuer Deutscher Meister im Schulschach in der Wettkampfgruppe 4 geworden.

Das Meisterteam hatte in der Abschlusstabelle fünf Mannschaftspunkte Vorsprung

vor der Oberschule zum Dom aus Lübeck (2. Platz), dem Heinrich-Hertz-Gymnasium aus Berlin (3. Platz), dem Gymnasium Oesede (4. Platz) und dem Sebastian Münster Gymnasium aus Ingelheim am Rhein (5. Platz). Diese vier Mannschaften erspielten alle 9-5 Mannschaftspunkte.

Die Mannschaft des Ausrichters (bestehend aus Felix Greiving, Hannah Möller, Jannik Arens und Jearal Fenslage) landete mit 4 -10 Mannschaftspunkten am Ende auf dem 16. Platz, nachdem sie in der letzten Runde knapp mit 1,5 zu 2,5 Punkten gegen die Mannschaft des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums verlor, die dadurch auf den 6. Platz vorrücken konnten.

Am Samstagmorgen eröffneten Schulleiter Johannes Pruisken, 2. Bürgermeisterin Monika Heinen, Frank Botterschulte vom Landkreis Emsland, Kreissportbundpräsident Michael Koop und Anne Haberland von der Jugendherberge Lingen die DSM der WK IV. Trotz der vielen Redner konnte die erste Runde fast pünktlich vom Schiedsrichter Christian Möller eröffnet werden.

Das Organisationsteam, bestehend aus Stefan Kewe, dem AG-Leiter des Franziskusgymnasiums, Christian Möller vom SV Lingen als Schiedsrichter und Anke Schaffrinna, verantwortlich für Presse und Homepage, bekam viel Lob für die hervorragende Organisation und Durchführung der Meisterschaft.

Unterstützung bekamen die drei von ihren Turnierhelfern Ann-Christin Thole, Lisa Schlichter und Lothar Frank.

Mit dem Grillabend nach der 3. Runde und dem Schwimmbadbesuch nach der 6. Runde bot der Ausrichter ein attraktives Rahmenprogramm an, das von fast allen begeistert mitgemacht wurde.

Pünktlich am Montag um 11 Uhr wurde die Siegerehrung durchgeführt. Die ersten fünf Teams bekamen einen Pokal, alle Schüler und Betreuer je eine Urkunde und einen Erinnerungspokal sowie jedes Team ein Schulheft des Franziskusgymnasiums.

Die Preise überreichten Johannes Pruisken (Schulleiter), Ulla Haar (1. Bürgermeisterin der Stadt Lingen), Michael Koop (KSB-Präsident), Christian Möller, Anke Schaffrinna und Lothar Frank.

Besonders viel Lob bekam die Jugendherberge Lingen für das gute Essen und den tollen Service.

Insgesamt war es ein harmonisches Turnier, wofür die Ausrichter allen beteiligten Mannschaften danken!

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ Land G S R V Man.Pkt. Brt.P Buchh
1. 1. Martin-Andersen-Nexö-Gym. 1673 SAC 7 7 0 0 14 – 0 19.0 57.0
2. 4. Oberschule zum Dom 1334 S-H 7 4 1 2 9 – 5 19.0 58.0
3. 2. Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin 1515 BER 7 4 1 2 9 – 5 16.0 59.0
4. 3. Gymnasium Oesede 1420 NDS 7 4 1 2 9 – 5 15.5 63.0
5. 8. Sebastian Münster Gym. 1261 RLP 7 4 1 2 9 – 5 15.0 59.0
6. 15. Altes Kurfürstliches Gym. 920 HES 7 3 2 2 8 – 6 15.5 38.0
7. 5. Ev. Stiftisches Gymnasium 1307 NRW 7 3 2 2 8 – 6 15.0 56.0
8. 7. Martin-Schongau-Gym. BW 1270 BAD 7 3 1 3 7 – 7 17.0 44.0
9. 12. Karlsgymnasium-Stuttgart 1056 WÜR 7 3 1 3 7 – 7 15.0 48.0
10. 9. Bodensee-Gymnasium Bayern 1135 BAY 7 3 1 3 7 – 7 14.5 42.0
11. 6. Elisabeth-Gymnasium 1306 S-A 7 3 1 3 7 – 7 14.0 57.0
12. 10. Carl-Zeiss-Gymnasium Jena 1126 THÜ 7 2 3 2 7 – 7 13.5 56.0
13. 14. Charlotte-Paulsen-Gym. Hamburg 976 HH 7 2 2 3 6 – 8 13.5 46.0
14. 11. Regionale Schule Ueckermünde 1083 MVP 7 3 0 4 6 – 8 12.5 40.0
15. 17. GS „Menschenskinder“ Brandenburg 819 BRA 7 3 0 4 6 – 8 12.5 39.0
16. 13. Franziskusgymnasium Lingen 983 NDS 7 2 0 5 4 – 10 11.5 43.0
17. 16. OS Helgolander Straße Bremen 918 BRE 7 0 2 5 2 – 12 8.0 37.0
18. 18. Gymnasium Ottweiler 792 SAA 7 0 1 6 1 – 13 5.0 40.0

 

Wettkampfgruppe GS in Dittrichshütte

Eine umfangreiche Berichterstattung mit vielen Fotos und bietet der Ausrichter an:

http://dsm2012.blau-weiss-stadtilm.de/

Platzierungen der NRW-Teams:

Grundschule Josef Paderborn, Platz 3

Hohwart GS Dortmund, Platz 17

Lutherschule Paderborn, Platz 35

insgesamt haben 40 Mannschaften teilgenommen.

 

Wettkampfgruppe M in Karlsruhe

Karlstadt wird Deutscher Meister in der WK M

Zum vierten Mal in Folge fanden die Deutschen Schulschachmeisterschaften der Wettkampfklasse Mädchen in Karlsruhe statt. Zum ersten Mal gingen 20 Mannschaften aus 15 verschiedenen Bundesländern an den Start.

Die Anreise am Donnerstag verlief problemlos, sodass nach dem Abendessen bereits die ersten Mannschaftsbilder geschossen werden konnten. Im Anschluss daran fand für die Betreuer eine Besprechung zum Verlauf der Meisterschaft statt und die Spielerinnen hatten die Möglichkeit beim Tandem-Turnier ihr Können unter Beweis zu stellen.

Durch die Teilnahme von 33 Spielerinnen aufgeteilt in 16 Mannschaften wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Zum Glück hatte man vorsorglich ein paar mehr Bretter aufgebaut, sodass das Turnier dann auch ohne Probleme starten konnte. Gewonnen hat am Ende die hessische Mannschaft mit Lea Brandl und Franziska Liez, die somit auch ihren Titel verteidigen konnte.

Am Freitagmorgen begann die Runde um 09:30h, nachdem noch einmal alle Mannschaften offiziell begrüßt wurden. Fast alle Paarungen konnten zu Gunsten der höher gesetzten Mannschaften entschieden werden, lediglich das Salier-Gymnasium aus Waiblingen konnte der gegnerischen Mannschaft zwei Brettpunkte abnehmen und sorgte so für das einzige Mannschaftsremis der Runde. Da in diesem Jahr viele Mannschaften mit mehr als vier Spielerinnen anreisten, fand zeitgleich die erste Runde im Ersatzspielerinnen-Turnier statt.

Nach dem Mittagessen versammelten sich dann alle Mannschaften bei herrlichem Sonnenschein hinter der Jugendherberge, um ein Gruppenbild zu machen.

Anschließend ging es wieder in den Spielsaal, um die beiden Nachmittagsrunden zu absolvieren.

In Runde zwei gab es bereits die ersten größeren Überraschungen. Die an sieben gesetzte Mannschaft aus Stade konnte das Quartett aus Bad Langensalza, das an vier gesetzt war, mit 4-0 besiegen und Waiblingen nahm den Gegnerinnen schon wieder ein 2-2 ab.

Die dritte Runde brachte dann schon die erste Entscheidung mit sich. Karlstadt gewann an Tisch 1 2,5-1,5 gegen Limburg, während Aschaffenburg Stade 3-1 besiegte. Währenddessen konnten Oranienburg an Tisch fünf ein Remis gegen Berlin und Hamburg ein 2-2 gegen Norderstedt erreichen.

Nach dem Abendessen machten sich dann die meisten Mannschaften auf den Weg zum Kino in der Karlsruher Innenstadt. Topseller in diesem Jahr war „Die Tribute von Panem“, in dem mehr als die Hälfte der Spielerinnen war.

Der Samstagmorgen begann mit der vierten Runde und einem Vorentscheid an Tisch eins. Hier konnte Karlstadt 2,5 Punkte erspielen und somit ungeschlagen die alleinige Tabellenführung übernehmen. Zeitgleich holte Norderstedt den ersten Mannschaftssieg gegen Oranienburg und die Grundschüler aus Broderstorf freuten sich über ihren ersten Brettpunkt.

Nach dem Mittagessen ließen die Paarungen an Tisch eins und zwei bereits Rückschlüsse auf die späteren Platzierungen zu. Karlstadt gewann gegen Stade und konnte so die drei größten Konkurrenten vorerst hinter sich lassen. Außerdem gewann Limburg gegen Aschaffenburg und war somit auf einem guten Weg zum Vizemeistertitel.

Die letzte Runde am Samstag konnten die Mannschaften aus Karlstadt, Limburg, Stade und Aschaffenburg gewinnen, sodass sie vor der siebten Runde die Plätze 1-4 belegten. Dahinter gewann das Goethe-Gymnasium aus Karlsruhe gegen Norderstedt und Berlin gewann denkbar knapp gegen Aue.

Nach dem Abendessen machte sich dann eine Gruppe von über 70 Leuten auf zum Europabad. Es hatte sich in den letzten Tagen herumgesprochen, dass sich ein Besuch dort auf jeden Fall lohnen wurde und so brachte die große Anzahl an Spielerinnen erst einmal die Kasse zum Abstürzen. Es dauerte aber nicht lange, da hatte jede einen Eintritts-Chip bekommen und so konnten wir zwei Stunden lang das Spaßbad unsicher machten. Einige ließen es sich im Außenbecken gutgehen, während die anderen die zwei großen Wildwasser- und Reifenrutschen ausprobierten. Nach dem Besuch fand sich dann noch die Hälfte der Gruppe im McDonalds ein, um noch einen Snack zu sich zu nehmen. Während sich die einen im Wasser austobten, fand sich eine Gruppe von 15 weiteren Personen in der Jugendherberge ein, um am Blitzturnier teilzunehmen. Ein weiterer Rekord, denn in den vergangenen Jahren musste das Turnier mangels Teilnehmer immer ausfallen. Platz 1 belegte am Ende Nadja Berger (Aschaffenburg), gefolgt von Annika Evers (Stade) und Kai Schoenwolff (Hamburg).

Am Sonntagmorgen erschienen alle pünktlich zur letzten Runde und so hieß es noch einmal „Alles geben und versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen“. An Tisch eins spielte Karlstadt gegen Karlsruhe und in Anbetracht des bequemen Vorsprungs von zwei Mannschaftspunkten reichte ein 2-2, um den Titel zu sichern. Dahinter spielte Limburg gegen Stade im direkten Duell um Platz zwei und Aschaffenburg hatte an Tisch drei Bad Langensalza als Gegner. Nach einer guten Stunde fiel dann an Tisch eins die Entscheidung, als Karlstadt 2-0 in Führung ging und somit genug Vorsprung auf die Verfolger hatte. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, bis der Endstand von 2,5-1,5 gesichert war und der neue Deutsche Meister feststand. Zeitgleich konnte Aschaffenburg 4-0 gewinnen und zog somit vorerst an Limburg und Stade vorbei. An Tisch vier gewann Berlin 3-1 gegen Magdeburg und hatte so gute Chancen auf einen der begehrten Pokale. Aue und Altenholz sowie Neureut und Norderstedt trennten sich freundschaftlich und beeinflussten damit das Geschehen auf den vorderen Plätzen nicht mehr. Lediglich an Tisch zwei wurde bis zur letzten Sekunde gekämpft und am Ende ging es zwischen Limburg und Stade Unentschieden aus. Damit konnte Limburg Aschaffenburg wieder überholen und Stade fiel auf Platz vier zurück.

Bereits eine Stunde nach Beendigung der letzten Partie konnte dann deutlich früher als geplant die Siegerehrung beginnen. Zuerst wurden die Sonderpreise im Tandem und Blitzen und für das Ersatzspielerturnier verliehen. Hier belegte Altenholz 1 mit fünf Punkten Platz 1 vor Stade 1 und Trier 1.

Danach folgten die Ehrungen der Brettbesten. An Brett eins überzeugte in diesem Jahr Paula Wiesner mit 6 aus 7, gefolgt von Annika Evers und Josefine Heinemann. Der Preis an Brett zwei ging an Inken Köhler, die 6,5 aus 7 holte und damit Franziska Mehling und Anika Lange hinter sich ließ. An Brett 3 gewann Jana Schneider den Brettpreis, die als einzige Spielerin alle sieben Partien gewinnen konnte. Hinter ihr belegten Clara Schwind und Desirée Schimmelpfennig die Plätze zwei und drei. An Brett vier ging der erste Platz an Albetina Syla, die 6 aus 7 holte. Auf Platz zwei folgte Skrolan Steffens und auf Platz drei Helene Kluge.

Anschließend folgte die Ehrung aller Mannschaften. Beginnend bei den Jüngsten, konnte jede Spielerin einen Pokal als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Außerdem erhielt jede Mannschaft eine Urkunde und die ersten fünf Teams zusätzlich einen Mannschaftspokal.

Über Platz fünf durfte sich das Heinrich-Schliemann-Gymnasium aus Berlin freuen, die zum ersten Mal in der WK M gestartet waren. Platz vier ging an die Mädchen aus Stade, die schon viele Jahre dabei sind und bisher immer einen der vorderen Plätze belegen konnten. Platz drei ging an den Deutschen Meister von 2011, das Friedrich-Dessauer-Gymnasium aus Aschaffenburg. Alter und neuer Vizemeister ist die Marienschule aus Limburg. Über den ersten Platz freute sich das Team aus Karlstadt, das ebenfalls schon viele Jahre aktiv ist und es nun nach ganz oben geschafft hat.

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ Land G S R V Man.Pkt. Brt.P Buchh
1. 3. JSG Karlstadt 1311 BAY 7 7 0 0 14 – 0 19.5 57.0
2. 1. MS Limburg 1490 HES 7 5 1 1 11 – 3 19.5 61.0
3. 2. FDG Aschaffenburg 1483 BAY 7 5 0 2 10 – 4 20.0 64.0
4. 7. Athenaeum Stade 1194 NDS 7 4 1 2 9 – 5 19.5 63.0
5. 6. HSG Berlin 1201 BER 7 4 1 2 9 – 5 15.0 52.0
6. 9. AVG Trier 1165 RLP 7 3 2 2 8 – 6 18.0 43.0
7. 12. GG Karlsruhe 1069 BAD 7 3 2 2 8 – 6 14.0 55.0
8. 14. LHG Oranienburg 903 BRA 7 3 1 3 7 – 7 16.5 36.0
9. 5. WvSG Magdeburg 1228 SAA 7 3 1 3 7 – 7 15.0 54.0
10. 16. Gymn. Altenholz 885 SH 7 3 1 3 7 – 7 13.0 35.0
11. 4. SG Bad Langensalza 1295 THÜ 7 3 1 3 7 – 7 12.0 61.0
12. 11. CWG Aue 1071 SA 7 2 2 3 6 – 8 13.5 49.0
13. 17. Gymn. Neureut 867 BAD 7 2 2 3 6 – 8 13.0 44.0
14. 8. Gymn. Harksheide 1179 SH 7 1 4 2 6 – 8 12.5 46.0
15. 10. AMS Viernheim 1083 HES 7 3 0 4 6 – 8 12.0 45.0
16. 13. IKG Dortmund 958 NRW 7 3 0 4 6 – 8 10.5 57.0
17. 18. SG Waiblingen 822 WÜR 7 1 3 3 5 – 9 14.0 34.0
18. 15. CPG Hamburg 898 HAM 7 2 1 4 5 – 9 12.0 46.0
19. 20. FvSG Hamm 792 NRW 7 1 1 5 3 – 11 8.5 36.0
20. 19. SadC Broderstorf 800 MVP 7 0 0 7 0 – 14 2.0 42.0

Wettkampfklasse Haupt- und Realschulen

Am Ende stand Niedersachsen gleich zwei Mal ganz oben.

Nach dem spannenden neunründigen Turnier in Verden (Aller) standen die Turniersieger fest. Dabei landete auf dem dritten Platz die zweite Mannschaft der OBS Hasbergen (NDS) mit elf Mannschaftspunkten und 20,5 Brettpunkten.

Knapp davor belegte die Sekundarschule Völkerfreundschaft Köthen (SAC) mit 12 Mannschaftspunkten Platz zwei. Besonders hervorzuheben ist hier noch Mannschaftsführer Alexander Müller, der an Brett eins alle Spiele gewann und somit bester Spieler des Turniers wurde.

Sieger und somit deutscher Schulschachmeister der Wettkampfklasse Haupt- und Realschule kann sich die erste Mannschaft der OBS Hasbergen (NDS) nennen. Während die Spieler das Turnier gnadenlos aufräumen, gaben sie insgesamt nur einen Brettpunkt an ihre Verfolger ab und blieben damit ungeschlagen.

Neben dem spannenden Turnierverlauf hatte die Meisterschaft für jung und alt einiges zu bieten, denn neben dem Erlebnisbad Verden und einem abwechslungsreichen schachlichen Rahmenprogram stand auch der Kletterpark Verden auf dem Programm.

Als die Turnierleitung, geführt von Marcel Jünemann und Markus Meurer alle Mannschaften um 11.15 Uhr Ortszeit verabschiedete, wurden noch gemachte Erfahrungen ausgetauscht und schon Pläne fürs nächste Jahr gemacht.

Insgesamt blicken wir auf eine sehr schöne und friedliche, wenn auch verbissen erkämpfte Meisterschaft zurück.

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 9. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ Land G S R V Man.Pkt. Brt.P SoBerg
1. 6. OBS Hasbergen 1 1450 NDS 8 8 0 0 16 – 0 31.0 56.00
2. 4. Sekundarsch. Völkerfreundschaf 1440 SAC 8 6 0 2 12 – 4 19.5 37.00
3. 5. OBS Hasbergen 2 1258 NDS 8 5 1 2 11 – 5 20.5 28.00
4. 3. Friedrich-Adler-Realschule 1227 WÜR 8 4 2 2 10 – 6 19.0 26.50
5. 2. Staatliche Regelschule Stadtil 1132 THÜ 8 4 0 4 8 – 8 14.0 15.00
6. 9. Hugo-Höfler-Realschule Breisac 937 BAD 8 3 1 4 7 – 9 14.0 19.50
7. 7. Christian-Hülsmeyer-Schule 1036 NDS 8 1 2 5 4 – 12 11.0 7.50
8. 8. Wilhelm-Hauff-Realschule 817 WÜR 8 1 1 6 3 – 13 8.0 3.00
9. 1. Ludgerusschule Rhede (Ems)   NDS 8 0 1 7 1 – 15 7.0 3.50

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